Website-Usability-Check

In einem Internet, in dem es zu fast jedem Thema von Angeboten wimmelt, reicht es nicht mehr aus, eine Website zu betreiben, die bestimmte Informationen, Dienstleistungen oder Produkte „irgendwie“ bietet. Der heutige Internet-Nutzer ist gewohnt, zu jedem Ziel eine große Auswahl an Websites zu haben, mit denen er es erreichen kann. Deshalb macht er sich nicht mehr die Mühe, nach einem schlechten ersten Eindruck einer Site eine „zweite Chance“ zu geben.

Wenn eine Site auf den Nutzer langweilig, hässlich oder unangenehm wirkt, verlässt er sie, ohne weiter mit ihr zu interagieren. Allerdings lässt sich auch nicht einfach sagen „Wenn ich die Site so und so gestalte, wird sie meinen Nutzern schon gefallen“. Eine Site, die bei bestimmten Nutzergruppen hervorragend ankommt, wird von einer anderen vielleicht überhaupt nicht gut angenommen. Auch für unterschiedliche Zwecke bzw. Inhalte sind verschiedene Designs unterschiedlich gut geeignet. Es geht jedoch meist nicht nur darum, ein ansprechendes Design zu entwickeln, sondern man möchte auch bestimmte Emotionen und Einstellungen erzeugen. Eine Produktseite will neugierig machen und die Werte des Produktes vermitteln, die Site einer Aufklärungskampagne will wachrütteln, eine Ratgeberseite soll Kompetenz ausstrahlen, die Site eines Musikclubs muss hipp sein.

Das Erlebnis des Nutzers wird aber auch entscheidend durch praktische Eigenschaften der Site geprägt. Wenn er das Ziel, das er mit dem Besuch der Site verfolgt, nicht erreicht, nutzt die positivste Einstellung dazu nichts. Dies kann daran liegen, dass er die Site schlichtweg nicht benutzen kann oder daran, dass sie letztlich nicht das bietet, was der Nutzer von ihr erhofft hatte.

Zu einer Website gibt es kein Handbuch, keine Schulung. Wenn ein Nutzer sich auf der Site nicht zurecht findet, wird er sie schnell wieder verlassen und sich nach Alternativen umsehen.

Leider gibt es keine „Patentrezepte“, mit denen man todsicher das gewünschte Nutzer-Erlebnis erreichen kann. Auch der beste Designer ist darauf angewiesen, seine Designs mit realen Nutzern zu testen und anhand ihres Feedbacks kontinuierlich zu verbessern. Im Idealfall tut er das schon vor dem Go-Live anhand von Prototypen der Site. Aber selbst wenn das Ziel erreicht ist, das gewünschte Erlebnis zu vermitteln, sollte man auf Besucherfeedback nicht verzichten. Denn die Welt – und vor allem das Internet – ist dynamisch. Internet-Nutzer sind ständig verschiedensten Einflüssen ausgesetzt, die sich auch auf das Erleben Ihrer Site auswirken. Die selbe Site wird vielleicht in einem Jahr schon ganz anders wahrgenommen als zum Launch-Zeitpunkt. Daher sollten Sie das Erleben kontinuierlich erfassen und prüfen, ob Ihre Site immer noch zeitgemäß ist.

Der Website User Experience Check von Surveypark erfasst alle relevanten Aspekte des Nutzer-Erlebens Ihrer Website. Sie können ihn sowohl für – interne wie externe – Vorab-Tests mit Prototypen ihrer Website als auch auf der fertigen Site für kontinuierliches Tracking verwenden.

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